Slikon-Dichtstoffe zum Verschließen von Fugen im Vinylboden
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Fugen im Vinylboden sind nicht nur unschön anzusehen, sondern bergen mitunter auch das Risiko von dauerhaften Schäden. Was Sie deshalb bereits beim Vinylboden verlegen beachten sollten und was Sie tun können, wenn Fugen im Vinylboden aufgehen, erfahren Sie im Folgenden.
Wodurch Fugen im Vinylboden auseinander gehen
Wie viele Bodenbeläge reagiert auch ein Vinylboden auf unterschiedliche Raumbedingungen.
Das Material arbeitet – Fugen entstehen oder gehen auf.
Meist sind die Gründe für Fugen im Vinylboden entweder Wärmeeinwirkung oder Feuchtigkeit.
Wärme
Während Parkett- und Laminatböden in erster Linie bei Feuchtigkeit empfindlich sind, reagieren Vinylböden vorrangig auf Wärme.
Das Material dehnt sich bei Wärmeeinwirkung stark aus und zieht sich bei sinkender Temperatur wieder zusammen. Auseinander gehende Fugen sind die Folge.
Besonders häufig entstehen Fugen im Vinylboden in Räumen mit großen Fenstern oder direktem Lichteinfall. Die Sonneneinstrahlung führt zu einem starken Temperaturanstieg an der Oberfläche – und folglich zur Ausdehnung des Vinylbodens.
Bei dunkleren Böden ist dieser Effekt noch deutlicher zu erkennen, als bei hellen, da diese das Sonnenlicht besser reflektieren.
Aber auch bei Fußbodenheizungen dehnt sich der Vinylboden stärker aus, weshalb unbedingt darauf geachtet werden sollte, dass die Oberfläche nicht zu schnell oder zu hoch aufgeheizt wird.
Feuchtigkeit
Eintretende Feuchtigkeit und die anschließende Trocknung führen ebenfalls dazu, dass Fugen im Vinylboden aufgehen können.
Vor allem in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder direktem Wasserkontakt (z. B. bei Vinylboden im Badezimmer) können dadurch dauerhafte Schäden bzw. Schimmelbildung entstehen.
Womit sich Fugen im Vinylboden vermeiden lassen
Durch seine Materialeigenschaften braucht der Vinylboden ausreichend Spielraum, um arbeiten, zu können.
Deshalb sollte bereits bei der Verlegung unbedingt eine Dehnungsfuge eingefügt werden. Und zwar überall dort, wo der Vinylboden auf unbewegliche Bauteile (z. B. Wände, Rohre, Säulen, Einbaumöbel) oder andersartige Bodenbeläge trifft.
Diese Fuge im Vinylboden dient dazu, das Ausdehen und Zusammenziehen des Materials auszugleichen und Fugen nur dort auseinander gehen zu lassen, wo es auch beabsichtigt ist.
Als Faustregel für den Randabstand gelten mindestens 5 mm bzw. in großen Räumen 1 mm pro Meter Länge.
Vinylboden bekommt Fugen – was tun?
Um Fugen im Vinylboden zu schließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Im Fachhandel sind unterschiedliche Produkte erhältlich, um Fugen zu füllen, zu kleben oder zu versiegeln.
Elastische Materialien – z. B. Silikon – eignen sich am besten, um Fugen im Vinylboden zu füllen. Sie bleiben dauerhaft flexibel, wodurch sich der Boden entsprechend ausdehnen und wieder zusammenziehen kann.
Entsprechende Fugenfüller gibt es in zahlreichen verschiedenen Farben und Zusammensetzungen. Daher sind sie vielseitig einsetzbar und eignen sich optimal dafür, um Fugen im Randbereich zu schließen.
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Auch Übergänge zu Anschlussfugen bei Türen, Sockelleisten oder Treppen lassen sich damit abdichten.
Fugen wasserdicht zu versiegeln hat vor allem bei Vinylböden in Feuchträumen eine besondere Bedeutung, um dem Eindringen von Feuchtigkeit vorzubeugen.
Massiv verlegtes Vinyl kann z.B. in den Randbereichen und Anschlüssen zu Fliesen problemlos mit Silikon abgedichtet werden, was jedoch bei schwimmend verlegten Böden nicht zu empfehlen ist.
https://parkett-profis.de/wp-content/uploads/vinylboden-fugen-gehen-auseinander.jpg533800Leon Baumhttps://parkett-profis.de/wp-content/uploads/parkett-profis.svgLeon Baum2019-10-30 09:04:162021-08-16 09:52:20Fugen im Vinylboden: Das ist zu tun!
Vinylböden sind einfach zu verlegen – und beinahe genauso leicht wieder zu entfernen.
Abhängig von Alter, Zustand und Verlegetechnik des Bodens sind allerdings einige Dinge zu beachten. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihren Vinylboden am besten entfernen und die Reste sachgerecht entsorgen.
Worauf es beim Entfernen von Vinylböden ankommt
Steht die Neugestaltung eines Raumes oder eine Renovierung an, schließt das häufig auch den Austausch des Bodenbelages mit ein.
Vinylböden lassen sich verhältnismäßig leicht selbst entfernen, sofern einige wichtige Aspekte beachtet werden.
Verlegetechnik
Wie aufwändig die Entfernung eines Vinylbodens ist, hängt in erster Linie davon ab, wie er verlegt ist.
Und dabei macht es wiederum einen Unterschied, ob es sich um voll-verklebtes oder selbstklebendes Vinyl handelt.
Alter und Zustand des Bodens
Auch das Alter und der Zustand des Bodens spielen eine Rolle, denn die verwendeten Materialien und Verlegetechniken haben sich im Laufe der Jahre verändert.
Während heutzutage eingesetzte Vinylbodenkleber immer leistungsfähiger werden und demnach schwerer vom Untergrund zu trennen sind, sind ältere Beläge meist bereits stärker abgenutzt und spröde, was sie beim Ablösen leichter reißen/brechen lässt.
Besondere Vorsicht ist bei Vinylböden (eigentlich PVC-Böden) aus den 70er- und 80er-Jahren geboten: Diese können asbesthaltig sein und sollten demnach nur mit entsprechender Schutzausrüstung entfernt werden.
Arbeitsvorbereitung
Bevor mit der Demontage begonnen wird, sollte deshalb unbedingt eruiert werden, aus welcher Zeit der Vinylboden stammt und wie er am Untergrund befestigt ist.
Auch eine geeignete Arbeitskleidung sowie eventuell benötigte Schutzausrüstung (Mundschutz, Schutzbrille etc.) – und vor allem das richtige Werkzeug (Cuttermesser, Spachtel etc.) sollten bereits im Vorfeld vorbereitet werden.
Schwimmend verlegten Vinylboden entfernen
Schwimmend verlegter Vinylboden lässt sich sehr leicht entfernen, da er nicht fix mit dem Untergrund verbunden ist.
Im ersten – und gleichzeitig aufwändigsten – Arbeitsschritt werden die (geklebten, genagelten oder geschraubten) Sockelleisten demontiert. Danach kann mit der Entfernung des Bodens begonnen werden.
Relativ wenige Aufwand verursachen Vinylplanken mit Klicksystem. Diese können problemlos Reihe für Reihe abgenommen und – bei entsprechender Sorgfalt – gegebenenfalls sogar wiederverwendet werden.
Etwas aufwändiger gestaltet es sich beim Entfernen von verklebtem Vinylboden.
Zwar lässt sich auch dieser mit relativ geringem Kraftaufwand abnehmen, allerdings bleiben meist Kleber-Rückstände am Untergrund haften, die zusätzlich beseitigt werden müssen.
Boden in Einzelstücke unterteilen
Handelt es sich Vinylboden-Bahnen (eigentlich PVC-Boden), sollte der Boden mit einem scharfen Messer oder Cutter in gleichmäßige, schmale Bahnen geschnitten werden.
Besteht das Vinyl aus einzelnen Planken, lässt es sich ohne vorherige Unterteilung wieder entfernen.
Die einzelnen Elemente können mit einem Hebelwerkzeug oder Spachtel leichter erfasst und mit geringerem Kraftaufwand angehoben bzw. abgelöst werden.
Begonnen wird mit dem Ablösen idealerweise an den Ecken, indem ein Spachtel unter den Belag geschoben und der Boden entfernt wird.
Dabei kann es durchaus vorkommen, dass das Vinyl immer wieder reißt und der Spachtel erneut angesetzt werden muss.
Hartnäckige Verklebungen lassen sich durch Erwärmen mit einem Haarföhn leichter lösen, aber auch elektrische Spachteln oder maschinelle Teppichstripper erleichtern die Arbeit wesentlich (im Baumarkt/Mietpark anfragen).
In Baumärkten können zudem auch spezielle Multifräsen ausgeliehen werden. Diese sind vor allem für besonders alte Beläge und mehrfach gespachtelte Untergründe geeignet, da sie nicht nur den Vinylboden samt Klebeschicht vollständig entfernen, sondern sich zudem bis zur festen Tragschicht des Unterbodens vorarbeiten.
Vinylboden von Fliesen entfernen
Oft befindet sich unter der Vinyloberfläche bereits ein Bodenbelag, der im Zuge der Renovierung wieder freigelegt werden soll.
Will man zum Beispiel einen Vinylboden von Fliesen entfernen, ist eine besonders sorgfältige Vorgehensweise notwendig, um diese nicht zu beschädigen.
Klebeschicht beseitigen
Ist der Vinylboden vollständig entfernt, bleibt in den meisten Fällen eine Klebeschicht zurück.
Wird darauf ein neuer Belag verlegt, reicht es, die Kleberreste grob zu entfernen und dann mit einer Einscheibenmaschine abzuschleifen.
Wurde das Vinyl jedoch entfernt, um den darunterliegenden Boden sichtbar zu machen, bleibt eine gründliche Beseitigung des Klebers nicht aus.
Am besten funktioniert es mit einem elektrischem Spachtel und einem Heißluft-Fön, mit welchem die Klebstoffreste erwärmt werden.
Alternativ dazu kann der Kleber aber auch mit Brennspiritus oder einer Terpentinersatz-Lösung befeuchtet und abgeschrubbt werden.
Vinylboden entsorgen
Ist der Vinylboden erfolgreich entfernt, werfen die verbliebenen Reste eine letzte entscheidende Frage auf: Wo entsorgen?
Da Vinylböden aus künstlich hergestelltem PVC bestehen, dürfen sie nicht in den normalen Hausmüll geworfen werden, sondern müssen sachgerecht entsorgt werden.
Insbesondere dann, wenn es sich um altes, asbesthaltiges Material handelt.
Vinylabfälle können entweder direkt in Werkstoffhöfen abgeliefert werden oder von der Sperrmüllabholung mitgenommen werden.
In beiden Fällen empfiehlt es sich, rechtzeitig mit dem zuständigen Entsorgungsbetrieb Kontakt aufzunehmen, um eventuell geltende Beschränkungen (Größe oder Menge der Vinylreste) zu eruieren und sich einen Termin für die Abgabe bzw. Abholung zu vereinbaren.
Außerdem gibt der jeweilige Abfallverwerter Auskunft darüber, mit welchen Kosten für die Entsorgung des Vinylbodens zu rechnen ist.
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Vinylböden gelten zwar als widerstandsfähig und robust, unverwüstlich sind sie jedoch nicht.
Schwere Möbel, übermäßige Beanspruchung oder kleine Haushaltsunfälle können schon mal ihre Spuren hinterlassen. Wie Sie Beschädigungen Ihres Vinylbodens am besten reparieren, erfahren Sie in diesem Artikel.
❗ Wie können Schäden im Vinylboden entstehen?
Die typischen Beschädigungen von Vinylböden lassen sich grundsätzlich in drei Kategorien einteilen:
Schäden an der Oberfläche, wie z. B. Kratzer, Schleifspuren, Schnitte oder Löcher
Dellen oder Blasen und
Ablösungen an Ecken und Kanten.
Während Beschädigungen der Oberfläche häufig aus Unachtsamkeit oder übermäßiger Beanspruchung entstehen, liegen die Ursachen der beiden anderen Schadensarten mitunter in unzureichender Verarbeitungsqualität oder eintretender Feuchtigkeit.
Wie groß der tatsächliche Reparaturaufwand ist, hängt von Art und Schweregrad des Schadens ab.
Bei leichten Beschädigungen lässt sich Vinylboden reparieren, in dem nur die betroffene Stelle behandelt wird, bei größeren oder schwerwiegenderen Schädigungen ist ein Austausch des beschädigten Belages erforderlich.
❗ Kratzer und Schleifspuren entfernen
Ob durch Verrücken eines schweren Möbelstücks oder ein Steinchen in der Schuhsohle – punktuelle übermäßige Beanspruchung können auf dem Vinylboden Kratzer, Schleifspuren oder kleine Schnitte verursachen.
Bei oberflächlichen Beschädigungen hilft ein geeignetes Vinylboden Reparatur Set: Die mit einem Schwamm oder Tuch aufgetragene Reparaturflüssigkeit füllt kleinere Kratzer oder Schnitte im Vinylboden auf und versiegelt diese.
Mit dem Reparatur-Set wird somit verhindert, dass sich der Schaden auf tieferliegende Schichten des Bodens ausbreitet.
Auch mit spezieller PU-Reinigern oder Pflegemitteln können Schleifspuren in der Oberfläche retuschiert werden – diese wirken wie eine Politur, lassen unschöne Schrammen blasser werden.
Wichtig ist, dass die beschädigte Stelle vor der Reparatur gründlich gereinigt wird, damit die Wirkung der Versiegelung oder Politur nicht durch Schmutz oder Staub beeinträchtigt wird.
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❗ Loch ausbessern
Ein Loch im Vinylboden beeinträchtigt nicht nur die Optik, sondern birgt auch das Risiko von Schimmelbildung durch eintretende Feuchtigkeit. Dies stellt vor allem bei Vinylböden im Bad ein Problem dar.
Deshalb sollte es unbedingt rasch ausgebessert werden. Dazu wird die beschädigte Stelle am besten aus dem Boden ausgeschnitten und gegen ein exakt angepasstes Gegenstück aus Resten des Vinylbodens ersetzt.
Dabei sollte unbedingt eine Metallschiene und ein sehr scharfes Messer verwendet werden, um saubere, glatte Schnitte zu gewährleisten.
Noch einfacher funktioniert es mit einem Locheisen, mit dem die schadhafte Stelle einfach ausgestanzt wird.
Anschließend werden die Ränder des eingesetzten Reparaturstückes mit Klebeband überklebt und die entstandenen Ritzen mit Kaltschweißmittel aufgefüllt. Ist dieses trocken, sind die Nahtstellen kaum mehr sichtbar.
TIPP: Sind keine Reststücke des Vinylbodens mehr vorhanden, kann das Loch auch mit (eigentlich für Holzböden vorgesehenem) Reparaturwachs oder Silikon in der passenden Farbe abgedichtet werden.
Eine weitere Alternative sind im Fachhandel erhältliche spezielle Reparatur-Sticks, die mit dem Boden verschweißt werden.
❗ Blasen beseitigen
Wirft der Vinylboden Blasen, kann es grundsätzlich zwei Gründe dafür geben: Lufteinschlüsse bei der Verlegung oder Wasserschäden.
Um den Vinylboden reparieren zu können, sollte deshalb zuerst ermittelt werden, welche Ursache zugrunde liegt.
Dazu wird die Blase mit einem scharfen Messer aufgeschnitten und angehoben.
Ist der Untergrund des Vinylbodens trocken, kann unmittelbar mit der Reparatur begonnen werden, ist er hingegen feucht, muss die Stelle unbedingt vollständig trocknen, bevor weitere Schritte gesetzt werden.
Um die aufgewölbte Stelle zu beseitigen, wird der Untergrund und die angehobene Vinylboden-Planke gereinigt, neuer Vinylboden-Kleber mit einem Spachtel gleichmäßig darauf verteilt und die Planke wieder eingesetzt.
Nachdem überschüssiger Kleber an den Rändern mit einem sauberen Tuch entfernt wurde, wird die reparierte Stelle mit einem Nudelholz geglättet, sodass sie vollflächig verklebt ist.
Bis der Kleber vollständig getrocknet ist, wird die Stelle mit einem schweren Gegenstand (z. B. einem Stapel Bücher) fixiert.
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❗ Ecken und Kanten neu verkleben
Locker gewordene Ecken und Kanten werden im Grunde genommen ähnlich repariert, wie Blasen.
Nur wird in diesem Fall der Vinylboden nicht aufgeschnitten, sondern bis zu jener Stelle aufgeklappt, an der noch vollständiger Halt gegeben ist.
Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, um keine Knicke zu verursachen. Mit Hilfe eines Haarföhns können alte Kleberreste einfach erwärmt und entfernt werden, bevor neuer Kleber aufgetragen und der Vinylboden wieder fest angedrückt wird.
❗ Wie lässt sich stark beschädigter Vinylboden reparieren?
Bei großflächigen oder schwerwiegenderen Schäden empfiehlt es sich, den Vinylboden an dieser Stelle komplett auszutauschen.
Doch auch verklebter Vinylboden kann problemlos ausgetauscht werden: Dazu wird die schadhafte Vinylplanke mit einem scharfen Messer gleichmäßig ausgeschnitten und entfernt.
Linien im Dekor oder bestehende Stoßlinien dienen dabei als Orientierungshilfe und erleichtern später die exakte Anpassung des Ersatzstückes.
Bei schwer abzulösenden Bodenelementen schafft das Erwärmen des Klebers mit einem Haarföhn wirkungsvolle Abhilfe.
Sofern keine ganze Vinylboden-Planke ausgetauscht wird, dient das entfernte Bodenstück als Vorlage für den Zuschnitt des neuen Elements – sowohl hinsichtlich der Größe und Form, als auch in Bezug auf das Dekor und die Farbe.
Besonders bei Vinylböden, die bogenförmige Muster aufweisen, spielt dies eine entscheidende Rolle.
Im nächsten Schritt wird (bei schwimmend verlegten Böden) die Längs- und Querfeder an der Ersatzplanke entfernt und der Kleber gleichmäßig aufgetragen (siehe Video weiter oben).
Während der Kleber nun trocknet, sollte die reparierte Stelle beschwert werden, damit sich der Boden nicht wölbt.
Selbst wenn die Reparatur von Vinylböden grundsätzlich keine unlösbare Aufgabe ist – noch besser ist es natürlich, wenn sie sich gänzlich vermeiden lässt.
Zum Beispiel durch simple Tricks oder bewährte Hausmittel wie diese:
Mit Speiseöl lassen sich feine Kratzer in der Oberfläche ohne großen Aufwand auspolieren.
Bei dunklen Vinylböden, wie zum Beispiel Walnuss, können Kratzer auch mit dunkler Schuhcreme oder speziellen Reparaturstiften behandelt werden.
Wachstropfen werden am besten mit einem Kunststoffspachtel entfernt. Hartnäckigen Resten rücken Haarföhn und Löschpapier oder Papierhandtücher auf die Pelle.
Auch bei Druckstellen oder Dellen erfüllt der Haarföhn seinen Zweck: einfach die betroffene Stelle im Vinylboden erwärmen, bis der Boden weich wird, mit einem Nudelholz oder Tapetenroller die Druckstelle entfernen oder die erwärmte Stelle mit einem geeigneten Gegenstand beschweren.
Gummiabrieb – zum Beispiel von dunklen Schuhsohlen – lässt sich am besten mit PU-Reiniger entfernen.
Die Vergleichstabelle konnte nicht ausgegeben werden.
https://parkett-profis.de/wp-content/uploads/vinylboden-reparieren.jpg533800Leon Baumhttps://parkett-profis.de/wp-content/uploads/parkett-profis.svgLeon Baum2019-10-25 09:00:552024-10-09 14:42:00Vinylboden reparieren: Wie Sie Kratzer & Co einfach beseitigen